DIE TÖRNS IM JAHRE 03
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Aldo Bottas Segeltörn führte in die Ostsee

 

Stüsslingen    Schon wartet die nächste Etappe auf die «Sehbeeren»

 

Sommerzeit ist auch «Törn-Zeit». «Halb Stüsslingen» war kürzlich wiederum auf Segel-

tour. Die inzwischen legendären Segeltörns von Aldo Botta aus Stüsslingen, Kunst-

schaffender und Lehre ran der Berufsschule Aarau, sind lehrreich und beliebt.

 


VERONIKA SIGRIST

 

Textfeld: 29 Sehbeeren» in der Ostsee
Der zweite Botta-Törn führte in die Ost-see.  29 "Sehbeeren" nahmen daran teil. Mit dabei war auch Schiffskoch Oskar Spielmann mit allem, was für die Verpflegung dazugehört; traditionellerweise auch ein gutschwei-zerisches Fondue. Von Kiel aus getraute sich die Mannschaft eine Nachtfahrt bis nach Kopenhagen. Dank guten Winden erreichten die Seefahrer das Ziel am nächsten Vormittag. 
Mancher Einheimische und auch Touris-ten staunten wohl nicht wenig ob der Schweizer Segelcrew, die sich mit Perkus-sionsinstru-menten bemerkbar machte. Zudem ertönte «Ehrensehber» Peter Gerbers Schifferklavier, und im Dänenstädtchen Marstal liess Seebär Walter Dubach sein Alphorn erklingen.

Verwegene Fahrt mit der "Cancalaise"
Eine grosse Herausforderung erwartet Organisator Aldo Botta und seine zwölf-köpfige Mannschaft Ende September: eine Woche auf der nachgebauten Bisquine, der «Cancalaise». Den verwegenen und erfahrenen Seglern steht eine komfortlose Zeit bevor. Sie wollen das urtümliche Leben der damaligen Fischer im Ärmelkanal erfahren. Genächtigt wird im Schiffsbauch im «Massenlager». 
«Unser Vorhaben hat im Raum Cancale einiges Aufsehen erregt, und wir sollen bei der Rückkehr offiziell empfangen werden. Mit Presse und allem Drum und Dran» erzählte Aldo Botta schmunzelnd. «Wir alle und auch die mitgecharterte ein-heimische Crew sind gespannt auf unsere Erfahrungen. Und natürlich hoffen wir auf einen milden Herbst.» 

Textfeld: Männer aus dem Niederamt aber auch aus dem benachbarten Aargau und der ganzen Schweiz nahmen in den Sommerferien an den einwöchigen «Tenn-Törns» im Ijsselmeer und in der Ostsee teil. Eine abenteuerliche Segelreise im Ärmelkanal steht noch bevor: Im Herbst wollen zwölf verwegene Törner mit einer nachgebau-ten berühmten französischen Bisquine, der «Cancalaise», in See stechen.

Faustball im Wattenmeer
Sie nennen sich schalkhaft «Sehbeeren» und sind eine zusammengewürfelte Männer-gemeinschaft Wer einmal dabei war, kommt immer wieder. Etwas muss dran sein, denn das Leben auf engstem Raum hat sicher auch seine Tücken. Aber gerade diese soziale Angelegenheit betrachtet «Obersehbeer» Aldo Botta als Herausforderung. Sein grosses Wissen. als Geschichts-, und Geographielehrer, sein Humor und wohl auch ein bisschen Verrücktheit lassen, seine «Tenn-Törns» zu einem speziellen Event werden.
«Wie wäre es mit einem Faustballturnier im Wattenmeer?» lautete seine Frage an die sportlichen Törner. So kam es, dass die 18-köpfige Mannschaft im nordholländischen Wattenmeer .auf die grosse Sandbank, der Riffelplatte mit der Flut auslief und «trockenfiel». Leider kam die Ebbe sehr spät, sodass das Turnier nicht durchgeführt werden konnte. Hingegen wurde bis in die Abenddämmerung  «Wattenmeer-Faustball» geübt und trainiert  Die eigens dafür angefertigte Infrastruktur aus Chromstahl habe sich bestens bewährt und soll nächstes Jahr wieder zum Einsatz gelangen.

 
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